Tag des Wassers

 

Ohne Wasser, kein Leben. 

Wasser ist für uns in der Schweiz etwas Selbstverständliches. Wir können unser Leitungswasser ohne Bedenken geniessen.


Wie wichtig Wasser für unsere Körper ist, davon handelt dieser Blog.

 



Der menschliche Körper besteht zu einem Grossteil aus Wasser. Die Prozentzahlen über den Wasseranteil gehen weit auseinander - bei einem sind sie sich allerdings alle einig: bezogen auf das Körpergewicht ist Wasser der quantitativ wichtigste Bestandteil. 70% dieses Wasser befindet sich in den Zellen (Intrazellulärraum) und `nur` 30% bewegt sich im Extrazellulärraum. Vorwiegend im Blut, im Gehirn, dem Muskelgewebe und in der Haut. Wir scheiden Wasser vorwiegend über die Lunge in Form von Wasserdampf, über die Nieren in Form von Urin, über die Haut in Form von Schweiß und letztlich auch über den Darm aus.

Wasser ist ein wichtiges Transportmittel

Unser Körper benötig das Wasser ausserhalb der Zellen (Extrazellulärraum) um Nährstoffe - also alles was unser Körper zum Überleben oder z.B. zum Reparieren von Schäden braucht - zu den Zellen zu transportieren und die Abfallprodukte des Stoffwechsels wieder abzutransportieren. Viele Stoffwechselprodukte können nur dann abtransportiert werden, wenn die Konzentration mit Wasser stimmt. Ansonsten sind sie für den Körper zu giftig.

Folgend möchte ich eine Annahme machen - diese ist nicht medizinisch oder wissenschaftlich belegt sondern rein eine von mir angenommen logische Abfolge. Nehmen wir an, wir leiten eine Entgiftung ein. Bewusst oder Unbewusst. Eine Entgiftung kann schon sehr sanft z.B. mit Tee oder via lösende Massagen eingeleitet werden. Die angesteuerte Zelle baut also Abfallprodukte ab und will sie in das Blut abgeben. Wenn da nicht genügen Wasser im Kreislauf ist, ist der Körper gezwungen Zellwasser zu lösen. (Eine Übersäuerung des Blutes ist sehr rasch tödlich - dazu in einem späteren Blog mehr). Trinken wir nun chronisch zu wenig kommt der Körper in ein Ungleichgewicht. Natürlich gehe ich auch genau in der anderen Richtung davon aus, wenn man zu viel Giftstoffe (Kochsalz, Transfettsäuren etc.) zu sich nimmt, der Körper gezwungen wird, diese mit viel Wasser zu verdünnen und sie dann im Gewebe abzulegen - er tut alles um eine Übersäuerung des Blutes zu verhindern. Die Folgen davon können sein, dass man keine Gewichtsreduktion hinbekommt egal wie streng man Diät macht oder die Haut unschöne Dellen wirft.

 


Die Folgen von chronischem Wassermangel im Körper sind mannigfaltig und die Meinungen über die Trinkmenge gehen weit auseinander. Heute kommt man davon weg zu sagen, dass es mindestens 3 Liter sein müssen. Man soll trinken, wenn man Durst hat ist der aktuelle Tenor. Meist wird im gleichen Zug allerdings darauf hingewiesen, dass z.B. ältere Menschen kein Durstgefühl mehr verspüren. Wie will man nun jetzt also pauschal sagen, dass ein Mensch im mittleren Alter dieses Durstgefühl nicht auch schon verloren hat? Weil er es seit Jahren übersteuert, weil halt gerade eine wichtige Sitzung läuft oder das Projekt noch abgeschlossen werden muss?

 


Des Weiteren beeinflusst der Tagesrhythmus, die Menge an Sport und die Ernährungsgewohnheiten die benötige Wassermenge frappant. Der 90 Kilo schwere Bauarbeiter, der nach dem Arbeitstag noch in`s Fitnesscenter geht oder die 50 Kilo schwere Buchhalterin, welche sich kaum bewegt und nach der Arbeit noch auf einen Afterwork Apero geht, haben einen anderen Wasserbedarf. 

Deshalb ist es auch hier wichtig, seinen Körper zu kennen und zu spüren.
Deutliche Anzeichen einer chronischen Wasserunterversorgung sind

 

  • trockene Haut und Schleimhäute,
  • Augenringe,
  • eine verminderte Hautspannung (Hautfalten),
  • Verwirrtheit,
  • Bewusstseinstrübungen,
  • Benommenheit,
  • Kopfschmerzen und Übelkeit,
  • Krämpfe
  • Fieber

 


Ich persönlich konnte mein Trinkverhalten massiv verbessern seit ich die Flaska entdeckt habe. In meinen Augen kann man sich an folgende Faustregel halten: man hat dann genug getrunken, wenn der ausgeschiedene Urin eine sonnengelbe Farbe hat, nicht trüb ist und keinen strengen Geruch hat. Also auch hier, ist Eigenbeobachtung und Eigenverantwortung gefragt.

Ich hoffe diese wenigen Fakten über das spannende Element Wasser haben Dich dazu motiviert Dich tiefer mit diesem Lebenselixier zu befassen.